So profitieren IT-Unternehmen jetzt von Corona.

Wo die Krise als Turbo der Digitalisierung wirkt.

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So profitieren IT-Unternehmen jetzt von Corona

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Wo die Krise als Turbo der Digitalisierung wirkt.

Nein, Corona macht auch vor der IT-Branche nicht halt. Die Pandemie hat auch die Digitalbranche getroffen – vor allem langfristige und betreuungsintensive Integrationen müssen warten. Gleichzeitig ändert sich jedoch die Arbeitswelt grundlegend. Und davon profitieren wiederum IT-Unternehmen. Lesen Sie hier, wo die Krise als Turbo der Digitalisierung wirkt.

Ausgaben für Cloud-Dienste auf Rekordhoch
Peter C. arbeitet bei einem Unternehmen, das einen der größten Chemieparks in Deutschland betreibt. Wegen Corona muss er seit Mitte März all seine Aufgaben von zu Hause aus erledigen. Nur sein Geschäftsführer ist noch regelmäßig im Werk.

Was früher Monate gedauert hätte, ging auf einmal ganz schnell: Sein Arbeitgeber hat innerhalb von zwei Wochen acht neue Laptops angeschafft und mit der nötigen Software bespielt. Zusätzlich greifen Peter und seine Kollegen auf verschiedene cloudbasierte Lösungen zurück. Um sich auszutauschen nutzen sie ein Chatprogramm sowie eine Videokonferenz-Tool.

Peters Arbeitgeber ist damit nicht allein. Die Ausgaben für Cloud-Dienste sind im ersten Quartal 2020 weltweit auf ein Rekordhoch von 27 Milliarden Euro gestiegen. Laut dem Marktforschungsunternehmen Canalys haben Unternehmen in den ersten drei Monaten 34 Prozent mehr in diese Lösungen investiert. Die Krise wirkt dabei als Turbo der Digitalisierung.

Von der Nachfrage nach E-Commerce und Cloud-Diensten für Verbraucher profitierten alle großen Anbieter. AWS hat dabei seine Führungsposition bei den Cloud-Diensten behauptet und sich 32 Prozent des Gesamtmarktes gesichert. Microsoft konnte seinen Umsatz um 59 Prozent auf einen Marktanteile von 17 Prozent steigern.

Canalys Chefanalyst Alastair Edwards erklärt: „Die Cloud ist zu einem unverzichtbaren Instrument geworden, um die Geschäftskontinuität in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen.“ Viele Unternehmen hätten sich wegen ihrer Burst-Funktionen für die öffentliche Cloud entschieden. Auch Plattformen wie Zoom seien ohne die flexible Infrastruktur der großen Cloud-Anbieter nicht möglich.

Softwareentwickler für mobiles Arbeiten profitieren
Neben den Cloud-Anbietern profitieren vor allem Unternehmen, die Software für mobiles Arbeiten anbieten. Die Aktien von Zoom etwa, ist im ersten Halbjahr um 250 Prozent, die der Fernwartungs-Software Teamviewer um 66 Prozent gestiegen. Microsoft Teams hat seine Nutzerzahlen innerhalb einer Woche im März von 32 auf 44 Millionen gesteigert. Laut Microsoft verbringen User 900 Millionen Minuten in Team-Konferenzen – pro Tag.

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Achim Berg, Präsident des Digitalverbandes Bitkom e. V., bestätigt den Trend: „Die Corona-Krise hat uns die Bedeutung digitaler Technologien für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sehr klar vor Augen geführt.“ Die Krise sei ein Weckruf. Deutschland habe sich in der Vergangenheit zu viel Zeit bei der Digitalisierung gelassen. „Jetzt heißt es, digitale Infrastruktur aufzubauen, Geschäftsprozesse umfassend zu digitalisieren und neue, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln“, so Berg weiter.

Werner Grohmann, Geschäftsführer von Grohmann Business Consulting, sieht dies ähnlich: „Die Corona-Krise und der Lockdown haben gezeigt, dass es im Bereich Digitalisierung noch eine Menge zu tun gibt. Stichwort: Homeoffice, Stichwort: Digitalisierung von Schulen oder Homeschooling.“

Die Bundesregierung scheint diese Ansicht zu teilen. Im Eckpunktepapier des Konjunkturpakets 2020 steht: „Insbesondere sollen Digitalisierungsvorhaben in der Verwaltung, Sicherheitsprojekte sowie neue Rüstungsprojekte mit hohem deutschen Wertschöpfungsanteil, die noch in den Jahren 2020 und 2021 beginnen können, sofort umgesetzt werden.“ Das Projektvolumen beträgt 10 Milliarden Euro.

Die Digitalisierung nimmt Fahrt auf
Peters Firma hat bereits angekündigt, ihre Abläufe auch nach Corona zu großen Teilen auf Remote umzustellen. Für ihn bedeutet das, er spart täglich 25 Kilometer Arbeitsweg und hat mehr Zeit für seine Frau und die drei Kinder. Für seinen Arbeitgeber heißt das, jetzt in Hard- und Software investieren und auf lange Sicht Platz und damit Miete sparen.

Werner Grohmann sieht eine klare Tendenz: „Derzeit ist es kaum vorstellbar, dass Unternehmen nach Corona – wie immer diese Zeit dann aussehen wird – wieder komplett zu Arbeitsformen wie vor Corona zurückkehren.“ Es falle den meisten derzeit schwer, sich vorzustellen, dass es nach der Krise wieder so werde wie davor. „Viele Experten sagen sogar, dass dies unmöglich sein wird. Ich denke auch, dass nicht nur Video-Conferencing, sondern die Art und Weise, wie und wo wir arbeiten, sich grundlegend ändern wird.“

Laut einer aktuellen Studie des ifo-Instituts wollen etwa 54 Prozent der Unternehmen in Deutschland nach der Corona-Pandemie Homeoffice stärker etablieren. „Wenn dieses Vorhaben in die Realität umgesetzt wird, müssen die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. Dies gilt vor allem für die IT-Ausstattung am Heimarbeitsplatz, ein schnelles Internet und die entsprechenden Softwarelösungen. Nur so können Kollegen, Kunden und Geschäftspartner kommunizieren und Dokumente austauschen“, so Grohmann.

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Darüber hinaus benötigten Mitarbeiter von zu Hause einen Zugriff auf alle relevanten Informationen. „Auf der anderen Seite müssen die Unternehmen sicherstellen, dass kein Unbefugter auf diese digitalisierten Unterlagen zugreift. IT-Sicherheit wird in Zeiten eines noch stärkeren Einsatzes von Homeoffice eine noch größere Bedeutung erlangen“.

Die IT-Branche blickt daher positiv in die Zukunft: Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage gehen 62 Prozent der Unternehmen davon aus, dass sie das Umsatzminus teilweise (54 Prozent) oder komplett (8 Prozent) aufholen können.

Bitkom-Präsident Achim Berg erklärt: „Die Digitalbranche geht davon aus, dass die Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis nach der Sommerpause anhalten werden.“ Trotzdem sei die Mehrheit zuversichtlich, dass es dann schnell wieder aufwärts gehe. „Die Corona-Krise ist ein Digital Turning Point. Aktuell wird alles auf digital umgestellt – dieser Wandel wird nachhaltig sein und von der Digitalbranche getrieben“, erklärt Berg.

So profitieren IT-Unternehmen jetzt von Corona
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